Hallo ihr Lieben,
in einer knappen Woche
schreibe ich meine Informatikklausur. Anstatt dafür zu lernen, blicke
ich lieber gerade etwas weiter in die Zukunft. Ich habe meinen 5-Jahres-Plan online gestellt, in dem ich euch zeige (und mir selbst auch einen guten Überblick verschaffe), was ich in den nächsten fünf Jahren gerne erleben und unternehmen möchte und welche Ziele ich ich mir gesetzt habe.
Oft
denke ich über meine Zukunft nach oder liege nachts wach, weil ich
nicht weiß, was ich eigentlich mit meinem Leben anfangen möchte. Im
Moment ist alles noch so wie es sein soll: Ich studiere im Master und
wohne mittlerweile mit meinem Freund zusammen und bin so auch aus meinem
Heimatkaff herausgekommen. Doch wie sieht es aus, wenn ich meinen
Abschluss in der Tasche habe? Wo möchte ich arbeiten? Mit einem
geisteswisseenschaftlichen Studium hat man ja viele Möglichkeiten.
Andererseits könnte ich vielleicht auch promovieren. Oder ich mache ein
Jahr Pause für Praktika, Reisen etc. Schaue ich noch weiter in die
Zukunft, bin noch unsicherer. Möchte ich später Kinder haben, in einem
Haus wohnen, in eine andere Stadt ziehen?
Auf all diese Fragen
weiß ich noch keine Antworten. Daher bezieht sich mein 5-Jahres-Plan
auch eher auf den privaten Bereich und die Freizeit.
Hier zeige ich euch nun einen kleinen Ausschnitt daraus - mit meinen Favoriten, die mir momentan am wichtigsten sind. Die Reihenfolge ist dabei willkürlich.
1. Kreativ sein
Für
mich ist es wichtig kreativ zu sein. Mir schwirren immer viele Ideen im
Kopf herum und ich lasse mich in dieser Hinsicht auch gerne von Blogs
oder Instagram inspirieren. Ich kann zwar weder gut malen, stricken oder
ein Musikinstrument spielen, aber man kann doch auf so viele Weisen
seine Kreativität ausleben, z.B. durchs Schreiben, Tagebuch führen,
Terminkalender verzieren etc. In Zukunft möchte ich versuchen, meiner
Kreativität noch mehr Raum zu geben oder vielleicht neue Möglichkeiten
für mich zu entdecken.
2. Achtsamer Lebensstil
Ich
würde mich als wenig stressresistent bezeichnen und reagiere häufig
auch körperlich (v.a. mit Migräne) auf Stress. In letzter Zeit habe ich
schon viel zum Thema Achtsamkeit gelesen und würde diesen Lebensstil
gerne üben und verinnerlichen. Ich möchte bald mit konkreten Übungen
beginnen, wahrscheinlich in Kombination mit Meditation. Allerdings ist
momentan mein innerer Schweinehund noch ziemlich dominant.
3. Kreuzfahrt
Seit
längerer Zeit träume ich davon, mal eine Kreuzfahrt zu machen. Freunde
von mir waren zwei Jahre hintereinander mit der Aida auf dem Mittelmeer
und auch sonst hört man so viel vom neuen Image der Kreuzfahrten, das
weit weg vom Luxusurlaub für Rentnerpaare ist.
Im Sommer ist es
nun soweit. Wir fahren mit der MSC für eine Woche über die Ostsee. Ich
freue mich schon so und bin mega gespannt!
4. Tanzkurs
Ehrlich
gesagt, habe ich noch nie einen Tanzkurs gemacht. Vor dem Abiball habe
ich ein wenig mit meiner Familie geübt. Aber es ist langsam an der Zeit,
einen richtigen Kurs zu besuchen. Ich denke, dass es Spaß macht und für
Hochzeiten oder ähnliche Veranstaltungen nützlich ist.
5. Master-Abschluss
Mein
Ziel ist es, Ende 2017 meinen Master-Abschluss zu machen. Ich denke,
alleine für das Schreiben der Master-Arbeit benötige ich mit der
Vorbereitung einige Monate (halbes Jahr vielleicht?) und vorher möchte
ich auch unbedingt noch ein drei- bis viermonatiges Praktikum
absolvieren.
6. Heiraten
Es
liegt natürlich nicht in meiner Hand, aber ich würde wirklich gerne
heiraten innerhalb der nächsten fünf Jahre. Eine kirchliche Hochzeit in
Weiß, da träume ich schon von.
7. Neue Sprache lernen
Ich
finde Sprachen unglaublich interessant. Da ist es ein Jammer, dass ich
nur Englisch kann und mein Französisch aus der Schule einfach komplett
vergessen habe. Gerne möchte ich eine ganz neue Sprache lernen, z.B.
Spanisch.
8. Urlaub außerhalb von Europa
Ich
möchte noch so viel von der Welt sehen. Bisher bin ich aber noch nie
aus Europa herausgekommen. Eigentlich war ich nicht mal in Südeuropa.
Ein bisschen träume ich ja von einem Roadtrip entlang der Ostküste der
USA, aber auch eine Städtereise nach New York oder Strandurlaub in
Thailand oder in der Karibik wäre klasse.
9. Sinnvolle Tätigkeit nach dem Studium finden
Da
haben wir es wieder... Was mache ich nur nach dem Studium? Ich hoffe,
dass ich innerhalb der nächsten fünf Jahre etwas gefunden habe, das mir
gefällt.
10. Kultur
Ich
möchte mich gerne im künstlerischen/kulturellen Bereich weiterbilden,
weil ich ihn auch sehr interessant finde. Dazu gehören für mich
Museumsbesuche, Theateraufführungen, Musicals oder Lesungen. In den
nächsten Jahren möchte ich dies verstärkt tun.
So,
das war's dann auch. Habt ihr besondere Ziele oder Pläne für die
nächsten Jahre? Seid ihr generell Menschen, die gerne planen oder lasst
ihr alles auf euch zu kommen?
Bis bald und habt noch einen sonnigen Sonntag!!
Eure Annika
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Sonntag, 13. März 2016
Dienstag, 2. Februar 2016
Mein London-ABC (Teil 2)
Hallo ihr Lieben!
Heute folgt also mein zweiter Teil meines persönliches London-Alphabets. Teil 1 (Buchstabe A-M) findet ihr hier.
N wie Natural History Museum
Eines der (vielen, vielen, vielen) Dingen in London ist,
dass ein großer Teil der Museen kostenlos ist, z.B. das British Museum, London
Museum oder eben das Naturhistorische Museum. Dieses hat uns wirklich
beeindruckt. London wird dort zwar nicht thematisiert, aber wenn man sich etwas
für das Thema interessiert, kann man viel entdecken und auch interaktiv
erleben.
O wie Oxford Street
Die Oxford Street ist wohl die bekannteste Shoppingmeile in
London. Es reiht sich eine Modekette an die andere sowie jede Menge
Souvenirläden. Wir haben hier eine Weile flaniert und hier und da geguckt.
Außer Souvenirs habe ich aber nicht viel gekauft. Ziemlich lustig fand ich, wie
leer der Londoner Primark im Gegensatz zu denen in Deutschland war.
P wie Pub
In der Nähe unseres Hotels befand sich ein Pub, in dem auch
scheinbar keine Touristen waren. Wir bestellten, wenn man schon auf den
britischen Inseln ist, Guiness Bier. Wir fanden aber beide, dass es wie kalter
Kaffee schmeckte und stiegen deshalb auf eine Karaffe mit einem Cocktail namens
„Woo Woo“ um. Der war lecker.
Q wie Queen
Leider haben wir die Queen nicht persönlich getroffen,
obwohl sie gerade im Buckingham Palace anwesend war (wird angezeigt durch eine
Flagge auf dem Dach). Wir haben aber den Palast besichtigt. Die prunkvollen
Räume waren sehr beeindruckend. Die berühmte Wachablösung wollten wir auch
sehen. Jedoch warteten wir mit etlichen anderen Touristen, ohne dass etwas
geschah. Wir hatten uns vorher informiert, wann die Wachablösung stattfinden
sollte. Aber da wurde kurzfristig wohl etwas geändert.
R wie Regen
Dass es in London öfter regnet, ist keine Überraschung. Sehr
schlimm war es nicht bei unserem Aufenthalt, dennoch standen regelmäßige
Schauer und grauer Himmel an der Tagesordnung. Die Fotos wirken dadurch
vielleicht nicht so freundlich. Die Freude auf dieser Reise wurde aber nie
dadurch getrübt.
S wie Stadtrundfahrt
Gleich am ersten Tag unternahmen wir eine Hop On Hop
Off-Bustour. Wir konnten so schon sehr viel von der Stadt sehen und dank
Audioguide auch viele Informationen bekommen. Wir hatten ein Kombi-Ticket, in
dem auch eine Themsefahrt enthalten war. Diese bot dann noch eine andere
Perspektive auf die Stadt.
T wie Tower of London
Eine Besichtigung des Tower of London ist sehr vielseitig.
Man sieht wie Menschen sowie exotische Tiere dort gelebt haben und wie es den Gefangenen
erging. Zudem befindet sich dort eine Waffen- und Rüstungsausstellung und man
kann die Kronjuwelen ansehen.
U wie Underground
Das Londoner U-Bahn-Netz ist legendär und findet sich auch
auf vielen Souvenirs (z.B. Unterhosen) wieder. Die ersten beiden Tage waren wir
noch ziemlich verwirrt, aber dann kamen wir sehr gut zurecht. Alles ist gut
ausgeschildert und man kannte schnell die Linien und wo sie in etwa hinführen.
Ich liebte es einfach!
V wie Verkehr
In einer Stadt wie London braucht man natürlich kein Auto –
was mir schon mal zusagt. Dass es aber Leute gibt, die DOCH dort Autofahren
können, ist mir ein Rätsel. Es ist hektisch und es geht nur schleichend voran.
Erschwerend für Kontinentaleuropäer kommt natürlich der Linksverkehr hinzu, was
auch als Fußgänger etwas ungewöhnlich ist. Also gut, dass die meisten doch mit
den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.
W wie Wachsfigurenkabinett
Von dem Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds habe ich mir
gar nicht so viel versprochen. Es war aber wirklich interessant, die lebensgetreuen
Figuren zu bestaunen und sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Da kann man dem Mourinho auch mal einen Werder Bremen-Schal umhängen. Weitere Attraktionen dort war ein 4D-Kino und eine Gruseltour.
X und Y
Ich habe so lange überlegt, verschiedene Leute gefragt, aber
zu diesen Buchstaben ist mir einfach nichts eingefallen, was mit unserem
London-Urlaub in Verbindung steht.
Vielleicht fällt euch ja etwas ein?
Z wie Zusammenfassung
Abschließend möchte ich noch kurz zusammenfassend erzählen,
warum die Reise so wundervoll war. Es gibt in London einfach so viel zu
entdecken. Wir waren eine Woche dort und haben nicht alle Aktivitäten machen
können, die wir geplant haben. Was wir gemacht und gesehen haben (oben ist gar
nicht alles aufgeführt) war durch die Bank beeindruckend, interessant und/oder
unterhaltsam. Die Stadt an sich hat eine unglaubliche Atmosphäre. Es gibt diese
vielen geschichtsträchtigen Gebäude (der Tower z.B. erzählt etwa 1000 Jahre
Londoner Geschichte). Daneben findet sich aber auch das hypermoderne Leben
einer Metropole. Die neue Architektur ist teilweise sehr ausgefallen (z.B. „The
Gherkin“). Die Stadt ist bunt, multikulturell und stilvoll. Die Leute sind toll
angezogen. Das U-Bahn-Netz ist klasse. Es gibt auch Orte, die abseits des
Trubels für Entspannung sorgen (z.B. der Hyde Park). Und es gibt Wasser in Form
der Themse.
Es gibt so viele andere Orte auf der Welt, die ich noch
sehen möchte, aber nach London muss ich bald unbedingt wieder hin!
Wart ihr schon in London? Was waren eure Highlights?
Viele Grüße,
eure Annika
Montag, 14. Dezember 2015
Weekly Summary 07.-13. Dezember 2015
Diese Art der Zusammenfassung der Highlights meiner Woche
werdet ihr öfter lesen können.
Positiv
Ich habe nach langem Überlegen nun endlich meinen Blog gestartet! Ich hatte sehr viel
Freude beim Basteln dieser Seite.
Am Samstagabend waren wir im Improvisationstheater. Das war einfach mega lustig. Es wurden ganz
unterschiedliche Szenen nach bestimmten Vorgaben und mit Ideen aus dem Publikum
auf die Bühne gebracht. Es wurde gesprochen, gesungen, getanzt und (teilweise
wild) gestikuliert. Der Inhalt war ganz spontan – improvisiert eben. Kann ich
wirklich jedem empfehlen, der gerne seine Lachmuskeln etwas betätigen möchte.
Leute aus Porta Westfalica und Umgebung, schaut doch mal auf
der Homepage oder der Facebookseite vom Improtheater
Spek Spek vorbei.
Negativ
Ich fahre eigentlich sehr gerne Zug, lieber als Auto. Wenn
man jedoch als Pendler regelmäßig mit der Bahn
fährt, macht schon manchmal was mit. Am Freitag stand ich z.B. 45 Minuten in
der Kälte am Bahnhof bis ich dann aufgab, nach Hause fuhr und die Uni ausfallen
lassen musste. Laut Anzeigetafel und App hatte mein Zug fünf Minuten
Verspätung, in Wirklichkeit ist er aber genauso wie fast alle anderen Züge auf
der Strecke ausgefallen.
New In
Wir haben uns ein neues Sofa für unsere neue Wohnung gegönnt. Dies wird wahrscheinlich sogar passend zum
Einzug Ende Februar geliefert.
Medienkonsum
In den letzten Wochen komme ich gar nicht so viel zum Lesen
wie ich es gerne hätte. Dabei gefällt mir mein aktuelles Buch, der Klassiker Madame Bovary von Gustave Flaubert,
richtig gut.
Im Netz war ich natürlich viel unterwegs. Wegen meines
Blogs, zum Stöbern nach Weihnachtsgeschenken und zum Zeitvertreib bei den
üblichen Verdächtigen Instagram,
Pinterest und Facebook.
Fernsehen/DVD gucken war ziemlich mau. Ein bisschen Supernatural (bei Staffel vier bin ich
gerade).
Musik habe ich etwas mehr gehört, vor allem Weihnachtslieder! Hauptsächlich die englischen Klassiker und modernen Popsongs.
Essen & Trinken
Freitag war ich auf der Weihnachtsfeier von der Firma meines
Freundes. Das Essen in Buffetform war
einfach genial. Als Hauptgang gab es vier verschiedene Sorten Fleisch, fünf
verschiedene Kartoffelprodukte und dazu buntes Gemüse. Außerdem gab es noch
kalte Platten mit Salat, Fisch, Käse etc. Ich war so satt, dass ich das
Tiramisu zum Nachtisch kaum noch herunterbekam und die Panna Cotta, die zwar
sehr lecker aussah, erst gar nicht probierte.
Wie war denn eure Woche? Hört ihr zu dieser Zeit auch viel Weihnachtsmusik?
Bis bald!
Eure Annika
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