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Dienstag, 2. Februar 2016

Monatsrückblick Januar 2016








Hallo ihr Lieben!

Nun ist das neue Jahr auch schon wieder einen Monat alt. Einerseits hatten sich die einzelnen Wochen wie Kaugummi gezogen, anderseits ging es doch ganz schnell bis der Februar da war.
Was gab es also in dem vergangenen Monat bei mir? Es gab schöne Momente, ein Ereignis, das mich sehr mitgenommen hat, viele Gedanken, weniger Erlebnisse/Aktivitäten, interessante Gespräche und Ideen.

Hier ein paar Highlights:

#Aktivitäten
Der Januar begann sehr schön. Wir haben den Jahreswechsel in Grömitz an der Ostsee verbracht, was wie immer ganz toll war.



Nach den Weihnachtsferien war wieder viel für die Uni zu tun. Die Motivation und Anwesenheit nahm letzten Monat jedoch ganz schön ab.
Dafür habe ich die Schneetage ausgenutzt und war spazieren. Ich liebe Schnee. Dieser Regen im Moment macht einen doch ganz deprimiert.



Vor einer Woche haben wir die Schlüssel für unsere neue Wohnung erhalten und konnten somit schon mit dem Streichen beginnen. Ziemlich viel Arbeit, auch wenn wir alles nur in weiß gestrichen haben. Bin froh, dass das jetzt geschafft ist.


#BloggerLeben
Mein Blog befindet sich natürlich noch in der Anfangsphase und ist sicher noch nicht ganz ausgereift. Jedoch konnte ich schon feststellen, dass mit dem Bloggen eine Aktivität gefunden habe, die genau mein Ding ist! Ich weiß gar nicht, warum ich es vorher noch nicht probiert habe. Im Januar habe ich auch erst erkannt, dass es so viele schöne Bloggeraktionen zum Mitmachen und Vernetzen gibt. Schaut mal bei Sandra vorbei: Sie hat eine schöne Übersicht erstellt. Ich hoffe, wenn die Klausuren und der Umzug vorbei sind, habe ich auch noch mehr Zeit dafür.
Ich habe auch wieder viele interessante Blogs entdeckt und Artikel gelesen. Sehr spannend fand die, leider zu spät entdeckte, Blogparade von Ilona zum Thema Stadt- oder Landmensch.
Hier ist ihre Auswertung.
 

#Bücher
In letzter Zeit bin ich gar nicht so viel zum Lesen gekommen. Eigentlich schade. Ich habe auch noch etliche Bücher auf meiner Liste, die ich noch lesen möchte.
Jeffrey Eugenides‘ Roman „Die Liebeshandlung“, das erste Buch dieses Jahr, hat mich sehr beeindruckt. Es scheint einen Nerv bei mir getroffen zu haben.  Hier könnt ihr meine Rezension lesen. Dann habe ich mit F. Scott Fitzgeralds „Der große Gatsby“ begonnen. Dann kann ich auch bald den Film anschauen. Umgekehrt mag ich es nicht.
Ich habe jetzt eines meiner leeren Notizbücher in ein Lesejournal umgewandelt, d.h. ich habe angefangen, meine gelesenen Bücher darin zu notieren und ein bisschen was dazu zu schreiben (Ort, Zeit, Erzählstil, Charaktere etc.).


#FilmeUndMehr
Ich sehe wirklich nicht viel fern und im Moment werden meine DVDs auch noch vernachlässigt. Letzte Woche habe ich über Amazon Prime Instant Video die ersten beiden Folgen von "Gossip Girl" gesehen. Da werde ich auf jeden Fall noch weiterschauen, wie sich die Serie entwickelt. Sechs Staffeln gibt es ja.


Außerdem war ich tatsächlich im Kino in Star Wars. Ich habe mich dazu bereit erklärt, weil mein Freund ihn gerne sehen wollte, seine Kumpels aber alle schon drin waren. Naja, und ich muss sagen, so schlecht ist er gar nicht. Auf jeden Fall gut gemacht und auch ein bisschen witzig.


#Shopping
Ich habe mich im Januar so zusammengerissen! Bis auf eine Jeans von H&M und ein paar Küchenutensilien für je ein paar Euro habe ich nichts gekauft. Ich war auch nur einmal in einer Drogerie und habe dort nur Sachen für den täglichen Gebrauch gekauft. Deshalb kann ich euch an dieser Stelle auch nichts Hübsches zeigen.
Das Geld muss jetzt wegen des Umzugs eben etwas zusammengehalten werden. Im Februar wird aber sicher doch der ein oder andere Einkauf getätigt ;-)  



Das war mein kleiner Rückblick auf den ersten Monat in 2016. 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Februar!!

Eure Annika
 



Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezension „Die Liebeshandlung“ von Jeffrey Eugenides



Hallo ihr Lieben,

vor ein paar Tagen habe ich dieses wunderschöne Buch beendet und möchte euch daher gerne ein bisschen mehr darüber erzählen.




Der Autor

Jeffrey Eugenides (Jahrgang 1960) ist ein amerikanischer Schriftsteller, der bisher nur drei Romane veröffentlicht hat. Er lässt sich mit dem Schreiben immer ca. 10 Jahre Zeit. Für den 2002 erschienenen Roman „Middlesex“ erhielt er den Pulitzer-Preis.
Den Erstling „Die Selbstmordschwestern“, der von Sofia Coppola verfilmt wurde, habe ich letzten Sommer gelesen und fand den Schreibstil sehr gut, der Inhalt ließ mich aber leider etwas ratlos zurück.


Das Cover

Das Cover sieht an sich ganz schön aus, aber diese Leuchtschrift passt meine Erachtens gar nicht zum Inhalt sowie dem eher ruhigen Erzählstil.


Der Inhalt

Bei solch vielschichtigen Büchern fällt eine treffende Inhaltsangabe immer etwas schwer. Trotzdem: Um 1980 lernt die junge Literaturstudentin Madeleine am College zwei unterschiedliche Männer kennen: den ruhigen und spirituellen Mitchell sowie den rebellischen Leonard. Madeleine entscheidet sich für letzteren, zu dem sie sich nicht nur sexuell, sondern auch intellektuell hingezogen fühlt. Dafür muss sie nach dem College mit Leonards manischer Depression zurechtkommen. Mitchell verbringt nach dem Abschluss ein Jahr in Europa und Indien, um sich selbst und seine Religiosität zu finden. Er ist weiterhin davon überzeugt, dass er und Madeleine füreinander bestimmt seien.


Meine Meinung

Wie der Inhalt verlauten mag, geht es hier um eine Liebesgeschichte und eine Dreiecks-Beziehung. Doch dieser Roman ist so viel mehr als das! Es ist die Geschichte dreier junger Menschen, die sich selbst und ihren Platz im Leben suchen. Dabei werden große Themen und Gefühle behandelt, z.B. Liebe, Hoffnung, Glaube, Verzweiflung, Krankheit, Kultur.
Die Figuren, einschließlich der Nebenfiguren, sind gut ausgearbeitet, glaubwürdig und nachvollziehbar. Jeder hat seine positiven und negativen Eigenschaften, es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei.
Interessant ist, dass die drei Charaktere auch unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen repräsentieren und dementsprechend fachliche Informationen und Zitate eingebunden sind. 
Trotz des Umfangs von über 600 Seiten ließ sich der Roman gut lesen. Der Erzählstil ist flüssig, nicht zu hochgestochen, ein bisschen bildlich und manchmal auch humorvoll. An keiner Stelle wurde es langweilig oder wiederholend.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die nicht-lineare Erzählweise. Es kommen immer wieder Rückblenden und Zeitsprünge vor, sodass sich vieles erst später richtig erschließt. Das heißt allerdings nicht, dass der Roman dadurch verwirrend oder schwer verständlich ist. Außerdem werden einige Ereignisse und Zeitspannen manchmal aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt.
Insgesamt muss ich sagen, bin ich schon sehr begeistert von diesem Buch. Das liegt, glaube ich, vor allem an der thematischen Vielfalt und der interessanten Charaktere.

Bald werde ich mir noch „Middlesex“ vornehmen und hoffe auch, dass bald noch mehr von diesem Autor erscheint.


Bis bald!



Eure Annika :-)

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Ausfüllbücher-Liebe: 5-Jahres-Journal



Hallo ihr Lieben,

kennt ihr noch aus eurer Schulzeit diese Freundebücher? Zu meiner Zeit hatten viele eines von Diddl, ich hatte eines von Hanni&Nanni mit komplett rosafarbenen Innenseiten. Man gab sie der Reihe nach den Klassenkameraden, Freunden und Verwandten, manchmal auch der Grundschullehrerin, und ließ sie Augenfarbe, Hobbies, Lieblingsmusik etc. eintragen. Auch Fotos waren meist erwünscht, oft bekam man das Buch jedoch mit dem Hinweis „Foto kommt noch“ wieder. Nun ja, auf diese Fotos warte ich immer noch ;-). Mir machte das Ausfüllen immer sehr viel Spaß. Ich hatte sogar noch ein privates Freundebuch, das ich komplett alleine mit Einträgen von fiktiven Personen füllte.
Heutzutage habe ich nicht mehr die Gelegenheit, solche Freundebücher auszufüllen, dafür habe ich jetzt andere Ausfüllbücher, die mir viel Freude bereiten. Zwei davon möchte ich euch gerne vorstellen, eines heute, das andere in ein paar Tagen.



F&A – Fragen und Antworten




Die Idee des 5-Jahres-Journals kommt ursprünglich aus den USA und war dort ein Bestseller. Es geht darum, jeden Tag eine Frage in ein paar wenigen Zeilen zu beantworten und das über einen Zeitraum von fünf Jahren. Immer nach einem Jahr wiederholt sich die Frage und man kann sehen, was sich im Leben vielleicht verändert hat. Es gibt also 365 Fragen und 1825 Antworten.




 
Seit eineinhalb Jahren begleitet mich nun dieses Buch und ich finde es einfach klasse. Die Vielfalt der Fragen ist sehr groß, manchmal geht es um ganz profane Dinge (z.B. um welche Uhrzeit man aufgestanden ist, was die letzte Mahlzeit war etc.), manchmal muss man auch eine Weile nachdenken und sich selbst reflektieren (Bsp.: „Welchen Rat würdest du einem Zweitklässler geben?“, „Fehlt dir etwas in deinem Leben?“).

Es kann als Tagebuchersatz oder natürlich auch zusätzlich verwendet werden. Kurz vorm Schlafen sich ein paar Minuten Zeit nehmen und über die Frage des Tages nachdenken kann niemandem schaden. Dafür hat man nach fünf Jahren einen regelrechten Schatz in den Händen! Anhand der unterschiedlichen Antworten können Entwicklungen der Persönlichkeit und der Lebensumstände ganz toll nachvollzogen werden. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon immer, meine aktuellen Antworten mit denen vom letzten Jahr zu vergleichen. Dabei kommen manchmal auch schöne Erinnerungen hoch: Ach ja, vor genau einem Jahr habe ich ja das und das gemacht!





Wenn ihr Interesse habt, schaut doch mal bei Amazon!


Bis bald!

Eure Annika :-)